Glocke

Willkommen im Kirchenkreis Soltau

Gottesdienste im Kirchenkreis Soltau

Die letzten Gottesdienste vor der Coronakrise wurden am 8. März gefeiert. Nach Verhandlungen von Bund und Ländern sowie den Beratungen der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen mit dem Land steht fest, dass mit einer Niedersächsischen Verordnung wieder Gottesdienste gefeiert werden können. Allerdings unter strengen Auflagen, wie zum Beispiel einem Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zwischen den Gottesdienstbesuchern und dadurch einer begrenzten Teilnehmerzahl sowie getrennten Aus- und Eingängen. Aufgrund der Gefahr von Tröpfcheninfektion ist ein gemeinsames Singen nicht gestattet. Diese und andere Bestimmungen müssen von den Kirchengemeinden gewährleistet und kontrolliert werden.

Durch die unterschiedlichen Bedingungen in den einzelnen Kirchen haben die Kirchengemeinden unterschiedliche Regelungen getroffen. 

  • St. Antoniuskirche Bispingen: 21. Mai (Himmelfahrt) und 31. Mai (Pfingstsonntag) - Freiluftgottesdienst zwischen Oler Kerk und Pfarrhaus
  • St. Lambertikirche Bergen: Gottesdienst ab dem 17. Mai, jeweils um 10:00 Uhr
  • Friedenskirche Breloh: Gottesdienste ab dem 10. Mai, jeweils 10 Uhr 
  • Hermannsburg: ab dem 17. Mai Gottesdienste im Örtzepark
  • St. Urbanikirche Munster: Gottesdienste ab dem 10. Mai jeweils um 10:00 Uhr 
  • Schafstallkirche St. Martin Munster: Gottesdienste ab dem 10. Mai jeweils um 10:00 Uhr 
  • St. Stephanuskirche Munster: Gottesdienste ab dem 17. Mai jeweils um 10:00 Uhr 
  • Lutherkirche Soltau: Gottesdienste ab dem 10. Mai jeweils um 10:00 Uhr 
  • St. Johanniskirche Soltau: Gottesdienste ab 17. Mai 10:00 Uhr. Wegen der begrenzten Platzkapazitäten wird um eine Anmeldung im Kirchenbüro unter 05191-2263 gebeten
  • Fabian-und-Sebastian Kirche Sülze: Gottesdienst ab dem 10. Mai um 10:00 Uhr und um 11:00 Uhr
  • Heilig-Geist-Kirche Wolterdingen: Freiluftgottesdienst zu Himmelfahrt (21. Mai)
  • St. Jakobikirche Wietzendorf: Gottesdienste ab 7. Juni 10:00 Uhr in der Friedhofskapelle 

Seelsorge-Hotline der christlichen Kirchen in Niedersachsen

Befristetes Angebot soll zusätzlichen Bedarf in der Corona-Krise decken

Die christlichen Kirchen in Niedersachsen starten ab Montag, 6. April 2020, eine neue Seelsorge-Hotline in Zusammenarbeit mit der NDR Media GmbH in Hamburg. Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 111 20 17 stehen täglich zwischen 14 Uhr und 20 Uhr Seelsorgerinnen und Seelsorger für Gespräche zur Verfügung.

„Dieses Angebot soll einsamen, kranken und trauernden Menschen die Möglichkeit bieten, mit qualifizierten Seelsorgerinnen und Seelsorgern zu sprechen und so in der Corona-Krise durch unsere Kirchen Unterstützung und Zuspruch zu erfahren“, sagt Anita Christians-Albrecht. Die Beauftragte für Altenseelsorge wurde von Angela Grimm, Direktorin des Zentrums für Seelsorge (ZfS) in Hannover, mit der Projektleitung für eine Seelsorge-Hotline beauftragt. Kurzfristig wird aktuell ein Angebot aufgebaut, das für einen begrenzten Zeitraum die Tätigkeit der weiterhin rund um die Uhr erreichbaren Telefonseelsorge und der Notfallseelsorge ergänzen soll. „Die Seelsorge-Hotline soll bis voraussichtlich Ende Juni dabei helfen, den großen Bedarf an seelsorglicher Begleitung in der Corona-Krise zu decken“, erklärt Christians-Albrecht.

Vor wenigen Tagen hatten Angela Grimm und Anita Christians-Albrecht in Anlehnung an die Seelsorge-Hotline der Nordkirche die Idee zu einem ähnlichen Angebot der christlichen Kirchen in Niedersachsen entwickelt. „Ich bin sehr froh darüber, dass wir diese Idee innerhalb nur einer Woche in die Tat umsetzen konnten“, sagt die Direktorin des Zentrums für Seelsorge. In Zusammenarbeit mit der NDR Media GmbH in Hamburg wird aktuell eine 0800er Telefonnummer eingerichtet, die täglich zwischen 14 und 20 Uhr mit mehreren parallelen Anschlüssen verfügbar sein wird. „Um das neue Angebot bekannt zu machen, hat NDR 1 Niedersachsen zugesagt, an jedem Werktag nach der plattdeutschen Andacht auf die Seelsorge-Hotline hinzuweisen“, berichtet Christians-Albrecht.

Im Zentrum für Seelsorge in Hannover arbeitet die Seelsorgerin aktuell daran, Freiwillige für die Hotline zu gewinnen. Mehr als 170 ausgebildete Seelsorgerinnen und Seelsorger aus den evangelisch-lutherischen, der reformierten und der katholischen Kirchen in Niedersachsen erklärten sich innerhalb von zwei Tagen bereit, in dem ökumenisch geprägten Angebot mitzuarbeiten. Für jeweils zwei Stunden in der Woche werden sie ab der Karwoche am Telefon für Gespräche zur Verfügung stehen. „Selbstverständlich sind sie alle verpflichtet, das Seelsorgegeheimnis zu wahren“, betont Angela Grimm.

 

„Ich bin sehr dankbar für die vielfache Bereitschaft, in dieser herausfordernden Zeit an einem dringend benötigten Hilfsangebot mitzuarbeiten“, dankt Landesbischof Ralf Meister, Ratsvorsitzender der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, den Organisatorinnen und allen Mitarbeitenden. „Unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger hören zu und geben Zuspruch – genau das brauchen Menschen in dieser Zeit.“

Weitere Informationen

Die Seelsorge-Hotline der christlichen Kirchen in Niedersachsen ist ab Montag, 6. April, 14 Uhr unter der Nummer 0800 – 111 20 17 freigeschaltet. Die Telefonate sind für Anruferinnen und Anrufer kostenfrei.