Glocke

Ev.-luth. Kirchenkreis Soltau

Losung Montag, 18. November 2019

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Psalm 139,5

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Willkommen in Kirchenkreis Soltau

Unser Kirchenkreis mit seinen knapp 41.000 Kirchenmitgliedern erstreckt sich über das Gebiet des früheren Landkreises Soltau mit Ausnahme der Stadt Schneverdingen und der Gemeinde Neuenkirchen, und über den Nordteil des Landkreises Celle.

Der Kirchenkreis ist geprägt von der Hermannsburger Erweckung, also auch vom Evangelisch-lutherischen Missionswerk in Niedersachsen, das seinen Sitz in Hermannsburg hat, von den drei Truppenübungsplätzen und dem dazu gehörigen Militär, der Gedenkstätte in Belsen und dem Fremdenverkehr in der Lüneburger Heide. Der Kirchenkreis setzt sich zusammen aus 12 Kirchengemeinden mit 17 Kirchen beziehungsweise Kapellen. Eine davon ist die Militärkirchengemeinde in Munster, die einzige ihrer Art in Deutschland. Unter den Kirchen sind alte aus dem vierzehnten Jahrhundert (Bispingen, Müden/Oe., Munster und Wolterdingen), aber auch ganz neue aus dem 20. Jahrhundert wie Breloh und Munster. Über 400 haupt- und nebenberufliche und sehr viele ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiten in den Gemeinden am Reich Gottes. An Sonn- und Feiertagen versammeln wir uns um 9.30 oder um 10.00 Uhr in unseren Kirchen zum Gottesdienst.

 

Die neue Landessynode

Die Briefwahl zur Wahl der 26. Landessynode ist abgeschlossen. Die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher, die Mitglieder der Kirchenkreistage und die Pastorinnen und Pastoren der Landeskirche Hannovers haben 66 neue Mitglieder für die Landessynode gewählt.

"Ganz herzlich gratuliere ich den neu gewählten Synodalen. Sie übernehmen einen wichtigen und herausfordernden Dienst. So werden sie die Rahmenbedingungen für die Arbeit in unseren Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen mitgestalten und über die Zukunftsperspektive unserer Kirche nachdenken", sagte Landesbischof Ralf Meister. "Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und wünsche ihnen für ihre Aufgabe Gottes Segen."

Insgesamt hatten in den zehn Wahlkreisen 79 Männer und 62 Frau für das Kirchenparlament kandidiert. „Ein großer Dank gilt allen Kandidatinnen und Kandidaten, die sich für die Wahl zur Landessynode haben aufstellen lassen und so gezeigt haben, dass sie in der Hannoverschen Landeskirche im grössten Leitungsorgan Verantwortung übernehmen möchten,"  so Landesbischof Ralf Meister.

Von den neu gewählten Synodalen sind 46 zum ersten Mal Mitglied der Landessynode, 20 gehören bereits der aktuellen Landessynode an. Im Vergleich zur Wahl vor sechs Jahren ist der Frauenanteil der gewählten weiblichen Synodalen deutlich von 46% im Jahr 2013 auf jetzt 56% gestiegen. Die Wahlbeteiligung lag in diesem Jahr bei 58,18%, vor sechs Jahren waren es 66,27%.

Die neue Landessynode wird insgesamt 80 Mitglieder haben. Davon sind 66 gewählt (19 Ordinierte, 10 berufliche Mitarbeitende, 37 Ehrenamtliche). Weitere 12 Mitglieder werden in den nächsten Monaten vom Kirchensenat ernannt. Darunter sind vier Mitglieder, die jünger als 27 sind und von der Landesjugendkammer vorgeschlagen werden.Der Abt zu Loccum und ein Lehrstuhlinhaber/eine Lehrstuhlinhaberin der Theologischen Fakultät der Universität in Göttingen sind verfassungsgemäß in der Landessynode vertreten.

Die erste Tagung der neuen Landessynode findet vom 20. bis 22. Februar 2020 statt.

Das Wahlergebnis im Wahlkreis VI: Kirchenkreise Celle, Gifhorn, Soltau, Walsrode, Wolfsburg-Wittingen:

Ordinierte:

Franziska Baden
Christian Berndt

Berufliche Mitarbeitende:

Nina Hollung

Ehrenamtliche:

Dr. Jörg Zimmermann
Johannes Klapper
Ute Szameitat
Dr. Dirk Häger

Wahlbeteiligung: 58,36%

Verabschiedung von Diakonin Anke Westphal

Am Sonntag, 28. September, wurde Anke Westphal in einem Gottesdienst in der Heidenhof-Kapelle von ihrer Aufgabe als Diakonin im Heide Park Resort durch Superintendent Heiko Schütte entpflichtet. Zahlreiche Gäste aus dem Kirchenkreis und von der Arbeitsstelle „Kirche und Tourismus“ der Hannoverschen Landeskirche würdigten in kurzen Grußworten die geleistete Arbeit von Anke Westphal. 

Seit drei Jahren war sie im Heide Park als „Anker-Anke“ tätig und machte Angebote für Tagesgäste und Touristen, aber auch die Betreuung der Angestellten des Parks gehörte zu ihren Aufgaben. 

Betreut hat sie dazu die kleine Heidenhof-Kapelle aus dem 14. Jahrhundert. Direkt am Eingang bot sie einen Ort der Ruhe. Anke Westphal lud Besucher dort dazu ein, Gebete zu formulieren. Sie hatte einen „Briefkasten an Gott“ aufgehängt, der regelmäßig prall gefüllt war. Ihr privater und beruflicher Lebensweg führt sie nun gemeinsam mit ihrem Mann Simon nach Essen. 

Die Kooperation von Kirche und Park begann im Jahr 2003. Soltaus Superintendent Heiko Schütte und der damalige Geschäftsführer Hannes Mairinger haben diese Zusammenarbeit ins Leben gerufen. 2008 hat Diakonin Anke Rieper die neu geschaffene Stelle angetreten.