Der 10. Februar mag für die meisten von uns ein ganz normaler Tag sein, doch nicht so für den ambulanten Hospizdienst Lebensbrücke und deren Leiterin Marianne Kraft.
Es ist Tag der Kinderhospizarbeit, der daran erinnert, dass betroffene Familien mit ihren Kindern und Jugendlichen unter uns leben und nur wenig Beachtung finden. Daran, dass diese Familien in der überwiegenden Mehrheit viele Jahre die Pflege und Betreuung ihrer Kinder übernehmen und damit oft aus der Gesellschaft verschwinden. Daran, dass viele dieser jungen Menschen zwar glücklicherweise dank moderner Medizin und Diagnostik viele Jahre an Lebenszeit gewonnen haben, aber dennoch vor ihren Eltern sterben werden. Daran, dass Tod und Sterben von Kindern noch immer so tabu sind, dass die Eltern und Geschwister mit ihren Freunden nicht darüber sprechen können. Daran, dass alle Eltern wissen sollen, dass ihnen diese kostenlose Hilfe über die Kinderhospizarbeit zusteht.