So einen Einzug, wie am Sonntag, dem 01. November 2026, sieht man selten, als Superintendent Heiko Schütte in der St.-Johannis-Kirche in Soltau entpflichtet und verabschiedet wurde. In Begleitung von rund 40 Pastor*innen, Superintendent*innen und Vertreter*innen des Kirchenkreises betrat er zusammen mit Regionalbischöfin Marianne Gorka ein letztes Mal als Superintendent im aktiven Dienst die bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche.
Zahlreiche Menschen, Wegbegleiter*innen und seine Familie waren gekommen. „Du hast etwas von diesem Künstlerblick“, sagte Regionalbischöfin Gorka in ihrer Ansprache und verglich Schüttes Wirken mit dem eines Künstlers, der in alten Dingen neue Möglichkeiten entdeckt. „Und mittendrin sahst du zuerst die Menschen mit ihren Begabungen und Eigenheiten, ihren Ideen, Hoffnungen und Widerständen. Menschen, denen du mit hoher Wertschätzung und vertrauenswürdig begegnet bist.“ Für Gorka ist dieser Blick auf die Menschen entscheidend für gute Leitung: „Gute Leitung schafft Bedingungen, unter denen Menschen ihre eigene Gestalt finden und ihre Möglichkeiten entfalten können.“